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Warum Wartungsverträge bares Geld sparen – Planungssicherheit in der Wäschereitechnik

Planbare Kosten, weniger Ausfälle, längere Lebensdauer: So rechnet sich ein Wartungsvertrag für gewerbliche Waschmaschinen, Trockner und Mangeln.

Die Herausforderung im Alltag

Gewerbliche Wäschereitechnik läuft oft im Mehrschichtbetrieb. Ungeplante Ausfälle kosten Zeit, Geld und Nerven – besonders in Pflege, Hotellerie oder Gebäudereinigung. Ein Wartungsvertrag sorgt für Verfügbarkeit, Planungssicherheit und rechtssichere Dokumentation.

Rechtlicher Rahmen: Als Arbeitsmittel unterliegt Ihre Technik der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und der DGUV Vorschrift 3. Wiederkehrende Prüfungen, Wartung und Dokumentation sind Pflicht.

5 wirtschaftliche Gründe für Wartungsverträge

  • Vorbeugen statt reparieren: Verschleiß wird früh erkannt, Ausfälle werden seltener und kürzer.
  • Planbare Kosten: Fixe Jahres-/Monatsraten statt teurer Ad-hoc-Einsätze.
  • Bessere Energie- & Medienwerte: Gereinigte Luftwege, kalibrierte Sensorik und optimierte Programme sparen Strom, Wasser und Chemie.
  • Längere Lebensdauer: Schonender Betrieb und rechtzeitiger Tausch kritischer Teile.

Was gehört in einen guten Wartungsvertrag?

Beispielrechnung (vereinfachtes Szenario)

Betrieb mit 2× 24 kg Waschmaschinen und 2× 18 kg Trocknern.

  • Ohne Vertrag: 2 Störungen/Jahr × 6 h Ausfall × 150 € Opportunitätskosten/h = 1.800 € + zwei Ad-hoc-Einsätze (2 × 450 €) = 2.700 €
  • Mit Vertrag: jährliche Wartung + DGUV-Prüfung + Reaktionszeit = 1.900–2.200 €; Ausfälle sinken auf 1 Störung/Jahr × 3 h = 450 €

Ergebnis: In Summe ähnliche oder geringere Kosten, aber deutlich mehr Verfügbarkeit, Planbarkeit und Rechtssicherheit. In vielen Fällen ergibt sich unterm Strich eine Ersparnis.

Hinweis: Zahlen dienen als Beispiel. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von Auslastung, Nutzung und Technik ab.

Checkliste: So wählen Sie den passenden Vertrag

  1. Maschinenliste & Baujahre erfassen (Waschmaschinen, Trockner, Mangeln, Ozonanlage).
  2. Nutzung klassifizieren (Schichten/Tag, Textilarten, Hygieneanforderungen).
  3. Gewünschte Reaktionszeit festlegen (NBD, 24–48 h, Wochenende/Notdienst).
  4. Umfang definieren: reine Wartung, inkl. DGUV, inkl. Verschleißteile, inkl. Fernservice.
  5. Dokumentationsform klären: digital (PDF/CSV), QR am Gerät, Zugriff fürs Audit.
  6. Ergebnis-KPIs vereinbaren: Ausfallstunden, Energie-/Laufzeitkennzahlen, Reklamationen.

Recht & Verantwortung

  • BetrSichV §§ 3 & 10: Prüf- und Instandhaltungspflichten für Arbeitsmittel.
  • DGUV Vorschrift 3: jährliche Elektroprüfung durch befähigte Person.
  • TRBS 1201: Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen und Nachweise.
  • Herstellerangaben: Wartungsintervalle & -umfänge als Vertragsgrundlage nutzen.

FAQ: Häufige Fragen

Nein. Der Umfang lässt sich modular gestalten – von Basis (Wartung + DGUV) bis Premium (inkl. Reaktionszeit und Teilepaket).

Ja, nach Zustandsprüfung. Oft empfiehlt sich ein „Bring-to-Base“-Service, um zuerst Defizite zu beheben.

Sie erhalten digitale Protokolle (Wartung, DGUV V3, Kalibrierung, Softwarestände) – auditfähig und schnell abrufbar.

Fazit

Wartungsverträge reduzieren Ausfälle, stabilisieren Kosten und sichern Rechtspflichten ab. Mit klaren Leistungen und guter Dokumentation gewinnen Sie Verfügbarkeit – und am Ende häufig auch Geld.

Elektro Stohrer liefert zuverlässige Wäschereitechnik. Die passende Lösung planen wir gemeinsam – mit Ihnen und dem jeweiligen Hersteller.

Technikberatung anfragen

Wir kümmern uns um Auswahl, Lieferung und Installation. Wartungs- und Prüfkonzepte stimmen wir koordiniert mit dem Hersteller ab; die operative Umsetzung erfolgt – je nach Anlage – gemeinsam mit Ihnen und unseren Partnern.

Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen angegebenen personen­bezogenen Daten nur zum Zwecke der Abwicklung der Kontakt­anfrage.


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